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Januar 2021
15.01.21
RAMBLIN BIRD // Tipp

Christoph Neuhaus präsentiert mit seiner Gruppe RAMBLIN BIRD auf seiner aktuellen CD eine Melange aus groove&jazz&folkmusic.

„I got ramblin’ on my mind“ singt der Underground Blueskönig Robert Johnson in einem seiner Texte. Weiterziehen und auf der Suche nach dem bleiben, was vor uns liegen mag. Um einen Weg zu gehen brauchen wir nicht immer ein Ziel, aber wir brauchen etwas, das uns antreibt.

Für den vielseitigen Stuttgarter Gitarristen & Songwriter Christoph Neuhaus ist dieser innere Antrieb, die Rauheit und Authentizität des Blues mit Funkgrooves und die Raffinesse des Jazz mit anmutiger Melancholie von Folkmusic zu verbinden. Auf dem Plattenteller dreht sich Hendrix neben den Punch Brothers, Jose Gonzales neben Jim Hall. Gleichermaßen inspiriert von Seele und Geist setzt er sich also an sein Instrument, komponiert und schreibt Lyrics mit stets neugieriger Offenheit, was diesmal entstehen wird.

Dabei ist aber eins klar: Ein guter Song kann nur in Symbiose mit der passenden Zusammenstellung von Musikern zu etwas Aussergewöhnlichem heranwachsen.Wenn die Musik aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet wird und unterschiedliche Kräfte wirken, erwacht sie zum Leben.

Christoph Neuhaus fand eine solch besondere Verbindung in der Sängerin Franziska Schuster (Landesjazzpreisträgerin BW 2020, Amelie in the woods) sowie dem Pianisten/Keyboarder Ulf Kleiner (u.a. DE PHAZZ, Till Brönner), Kontrabassisten Sebastian Schuster (Landesjazzpreisträger BW 2017, SEBA KAAPSTAD) und Schlagzeuger Christian Huber (BLACK PROJECT) und gründete 2019 RAMBLIN BIRD, eine Band mit ausnahmslos preisgekrönten Charakteren - virtuose, vielbeschäftigte Musiker und aufgeschlossene Künstler, die aus ganz Deutschland zusammenkommen.

Seit ihrer Gründung arbeiten sie kontinuierlich an einem originellen und vielseitigen Sound - authentische, handgemachte Musik, die der Botschaft des Songs gewidmet ist.

Foto: Felix Keltsch

Christoph Neuhaus (g,voc), Franziska Schuster (voc), Ulf Kleiner (keys), Sebastian Schuster (b), Christian Huber (dr)

22.01.21
Jam-Session // Session

Der Sechs-Euro-Geheimtipp für Liebhaber des Straight-ahead-Jazz mit vielen bekannten Standards: Die besten Amateur- und Profi-Jazzmusiker aus der Region finden sich auf der Bühne zusammen, suchen kurzerhand ein Stück aus, zählen ein und spielen ungeprobt los ... Spontanität, Kommunikation, Spielfreude und cooler, swingender Groove: Da kommt alles zusammen, was Jazz ausmacht.

Unter der Leitung von Stefan Günther-Martens steht eine erstklassige Rhythm-Section bereit, um Einsteiger zu begleiten, zu unterstützen und, sollte was schiefgehen, aufzufangen!

Foto: Pascale Feiertag

Stefan Günther-Martens (dr), Rhythmusgruppe und Sessionmusiker

29.01.21
Duo Marc Copland & Daniel Schläppi // Tipp

Mit den folgenden Worten beschreibt der US-amerikanische Pianist Marc Copland, bekannt durch seine Duos mit John Abercrombie, Gary Peacock, Dave Liebman, Ralph Towner oder Greg Osby, die künstlerische Zusammenarbeit mit dem Bassisten Daniel Schläppi:
«Playing with Daniel reminds me of some of the things I love most about playing jazz: the warmth, the communication, and a way of trying to share with the listener an experience of stillness and wonder.»

Ein Glück also, dass sich Marc Copland, der Klangmagier von Weltrang, und Daniel Schläppi 2010 überhaupt begegnet sind, als der renommierte Schweizer Bandleader und Bassist dank eines Kunststipendiums für ein halbes Jahr in die New Yorker Jazzszene eintauchen durfte.

Seit 2012 der von der Fachwelt umjubelte CD-Erstling «Essentials» von Marc und Daniel erschienen ist, sind die beiden Musiker schon fünfmal ausgiebig in Europa getourt, haben auf Initiative von Marc in New York gespielt und in 2015 ihr zweites Album «More Essentials» veröffentlicht.

Die dritte CD «Alice’s Wonderland» dokumentiert aktuell, wie sich das unverwechselbare Zusammenspiel des Duos in noch höhere Sphären katapultiert hat. Daniel Schläppi und Marc Copland machen eine
einmalige, traumtänzerische Musik voller Leichtigkeit, Inspiration des Moments und musischer Gestaltungskraft.

Grosse Duo-Kunst beruht auf langjährigem kreativem Schaffen der Dialogpartner. Die beteiligten Musiker müssen ihre eigene Sprache und ihre Fähigkeit und Bereitschaft zum Momentspiel bereits perfektioniert haben, denn das Duo ist die Paradedisziplin, das Maß der Dinge im kommunikativen
Jazz. Keine andere Besetzung birgt so viel Potential für Interaktion und Inspiration im Moment wie das Duo. Daniel Schläppi und Marc Copland kreieren und fungieren wechselweise als Partner und Impulsgeber, als Alter Ego und Kommentator und eröffnen sich so ungeahnte Räume und Perspektiven. Sich gegenseitig getragen zu wissen, sich verlassen zu können, schafft die Grundlage, um sich gehen lassen, von den vertrauten Pfaden abweichen und das Geschehen dem Moment überlassen zu können.

Mit ihren aussergewöhnlichen instrumentellen Fertigkeiten bringen die beiden in ihren Zwiegesprächen die Musik zum Atmen, den unerbittlichen Sekundenschlag unserer ablaufenden Lebenszeit in Wallung, den Raum in Biegung und die Welt zum Klingen. Die Konzerte und Alben dieses Duos sind Ereignisse der besonderen Art. Kaum zu glauben, dass nur zwei
Menschen in derart filigraner Instrumentierung solch orchestral nachhallende Musik kreieren können …

Foto: Joel Schweizer

Marc Copland (p), Daniel Schläppi (b)

Februar 2021
05.02.21
Karin Hammar's "Fab4" // Highlight

+++ CD Release-Konzert: “Circles” +++

Die schwedische Posaunistin Karin Hammar gilt als eine der besten ihres Fachs in Europa und ist auch hierzulande keine Unbekannte mehr. Spätestens seit Nils Landgren sie als musikalische Entdeckung feierte, manifestierte sich ihr Eintrag in der Liste der außergewöhnlichen Talente. Sie hat schon eine lange Liste von musikalischen Referenzen abgeliefert. Neben Tourneen, Zusammenarbeiten und Veröffentlichungen mit gestandenen Jazz-Stars wie Kenny Wheeler, Bob Brookmeyer, Tim Hagans, Steve Swallow, Gary Burton, Jim NcNeely, Carla Bley oder Maria Schneider ist es vor allem ihr schwedischer Landsmann und Instrumenten-Kollege Nils Landgren, der sie immer wieder ins Rampenlicht z.B. beim Jazz Baltica Orchester oder der EBU Bigband rückte. In Japan waren darüber hinaus vor allem die Einspielungen mit ihrer ebenfalls Posaune spielenden Schwester Mimmi als "Sliding Hammers" ein großer Erfolg.

In den vergangenen Jahren erhielt sie mehrere Auszeichnungen, darunter den „Alice Babs Jazz Award“, den „Jazz Club Fasching Award“, den Stockholmer Kulturpreis oder den Komponistenpreis der SKAP und ist damit als wertvoller Bestandteil der europäischen Jazzlandschaft anerkannt worden.

Aktuell stellt sie ihre vierte CD, "Circles", dem Publikum vor. Für die neuen Songs zieht Karin Hammar ihre Inspiration aus den unterschiedlichsten Orten und Begegnungen: Brasilien, Marokko, ihre Tochter Ella, ihre norwegischen Kollegin Hildegunn Øseth, um nur ein paar zu nennen. Der Titelsong entstand übrigens in einer kleinen Backstage-Kammer der Malmö Arena kurz vor einer Show.

Wer ihren sanften, weichen, technisch brillanten und zugleich höchst emotionalen Ton hört, der spürt, weshalb sie als eine der besten Posaunistinnen Europas gehandelt wird. Sie spielt Modern Jazz mit Einflüssen aus Salsa, Bossa Nova, Bop, Swing und Popmusik. Diese spannende Mischung, gepaart mit ihrer exzellenten Technik, Virtuosität und einer schier unglaublichen Spielfreude, lässt aufhorchen. Sie sagt über sich als Posaunistin: „Das schwierigste daran, Jazzmusikerin zu sein ist es, auf die eigene innere Stimme zu hören und diese unabhängig von den musikalischen Gegebenheiten auf der Bühne umzusetzen und ein Stück von sich selbst einzubringen. Manche Musiker spielen nur einen Stil, aber ich bekomme einfach so viel zurück, wenn ich verschiedene Stile spiele und diese miteinander kombiniere.“ Besondere Beachtung bei den Kritikern findet sie aufgrund ihres lyrisch-melodischen Tons.

In ihrer Formation "Fab4" hat sie exzellente schwedische Musiker zusammengeführt - so Andreas Hourdakis, der seiner Gitarre glasklare Melodien entlockt und mit impulsiven Soli beeindruckt. Am Schlagzeug sorgt Fredrik Rundqvist für ein elegantes Spiel, mal filigran mit den Besen, mal energisch mit den Stöcken. Niklas Fernqvist am Kontrabass rundet mit seinem melodiösem Spiel die schwedischen "Fab4" ab. In ruhigen, fließenden Stücken von kühler skandinavischer Melancholie zeigen die Bandmitglieder gleichwohl ihre eindrucksvolle Virtuosität. agieren sehr präsent und mit großer Brillanz.

Stilistisch offen spielt die Band einen modernen und innovativen Jazz, der dennoch an die Traditionen anknüpft und sie in seine Musik einbezieht. Ruhig und zurückhaltend, fein im Stil und technisch ausgefeilt, glänzt die Band mit ihrer Versiertheit, kann aber auch eine ganze Menge Drive entwickeln.

Freuen Sie sich auf einen Jazz-Abend der besonderen Art im Birdland59!

Foto: Nikola Stankovic

Karin Hammar (tb), Andreas Hourdakis (g), Niklas Fernqvist (b), Fredrik Rundqvist (dr)

12.02.21
Steffen Dix lädt ein

Der Trompeter und Bandleader Steffen Dix ist seit vielen Jahren ein unverzichtbarer Akteur in der Musikszene unserer Region. Unter anderem hat er von 2007 bis 2019 die Sessions des Jazz-Club Ettlingen mit Bravour geleitet und zu einem echten Publikumsmagneten entwickelt. Vor allem hat Steffen durch die erstklassigen und hochunterhaltsamen Bands begeistert, die er einmal monatlich als Session-House-Band zusammenstellte. Damit er diese genialen Veranstaltungsideen noch weiter ausbauen konnte, befreit von den Einschränkungen des Session-Formats, hat der Jazz-Club im November 2019 das neue regelmäßige Feature “Steffen Dix lädt ein” eingeführt.

In diesem Sinne hat Steffen für den heutigen Termin eine international besetzte Band mit lauter erstklassigen Musikern zusammengestellt. Das Repertoire besteht aus Jazzstandards in frischen Arrangements, lateinamerikanischer Musik und eigenen Stücken der Sängerin Eva Leticia.

Line-up:
Eva Leticia (voc), Steffen Dix (trp), Susan Vaillant (cl), Rick Hannah (g), Jorge Durán (perc, vibes), Fulgencio Medina (dr, perc)

Foto: Eva Leticia

Eva Leticia (voc), Steffen Dix (trp), Susan Vaillant (cl), Rick Hannah (g), Jorge Durán (perc, vibes), Fulgencio Medina (dr, perc)

19.02.21
Jam-Session // Session

Bei unseren beliebten Sessions mit Sessionleiter Stefan Günther-Martens versprechen wir den einsteigenden Musikern einen äußerst freundlichen Empfang und tatkräftige Unterstützung durch die erstklassigen Begleitmusiker.

Und dem Publikum bieten wir eine abwechslungreiche musikalische Unterhaltung - ganz spontan, so wie es sich bei Jazz gehört!

Foto: Jobst Meese

Stefan Günther-Martens (dr), Rhythmusgruppe und Sessionmusiker

26.02.21
Nicole Metzger: So oder so ist das Leben // Highlight

Metzger - Knef: eine musikalische Begegnung

Über die Knef hat die große Jazzsängerin Ella Fitzgerald einmal gesagt: „Sie ist der Welt größte Sängerin ohne Stimme.“

Über die Metzger schrieb der Autor des Rowohlt Jazz Lexikons, Martin Kunzler: „Sie ist eine der komplettesten Sängerinnen jener Königsklasse namens Jazz-Mainstream auf der internationalen Szene. Aber trotz ihrer umwerfenden technischen Perfektion bleibt da stets die Magie spürbar, die Wärme von Stimme und Persönlichkeit.“

Und schon zeigen sich die Berührungspunkte. Die Stimme und die Persönlichkeit, der Ausdruck in ihrem Schaffen. Die Magie.Wie oft ist eine Kopie der Knef daran gescheitert, so singen und sprechen zu wollen, wie es der Knef zu eigen war. Der Irrtum liegt im Grundgedanken. Warum sollte man es tun? Wem will man gerecht werden mit der Kopie? Und vor allem: es bleibt doch immer nur Kopie, eine äußerliche Reproduktion, die dem Wesen und der Seele des Originals nie nahe kommt.

Nicole Metzger versteckt sich nicht hinter dem Original. Sie tritt ein in den Dialog mit der Knef und versucht mit dem außergewöhnlichen Klang ihrer Stimme, mit der Magie ihres musikalischen Ausdrucks die Knef zu locken, zu erkunden, zu befreunden, zu entdecken.

Und die Knef bleibt die Knef, die Metzger bleibt die Metzger und gleichzeitig verbinden sich die Seelen der beiden herausragenden Künstlerinnen. Man spürt, entdeckt und erlebt im Gesang der Metzger die Knef. Man findet in den Texten und der Lyrik der Knef die Metzger.

Metzger Knef - Eine Verschmelzung im Individualismus. Ein Glücksfall.

Ihre aktuelle CD "So oder so ist das Leben" ist eine Hommage an "die Knef".
Ihre kongenialen "Begleit"-Musiker sind nicht minder feste Größen in der deutschen Jazz-Szene: Daniel Prandl am Piano, Jens Loh am Kontrabass und Jens Biehl am Schlagzeug.

Foto: Laura Carbone

Nicole Metzger (voc), Daniel Prandl (p), Jens Loh (b), Jens Biehl (dr)

März 2021
05.03.21
Three & More feat. Jens Bunge

Die drei Begründer der Formation "Three and More", Reiner Ziegler am Piano, Karl Koller an der Gitarre und Robin Mock am Saxophon und Bass spielen seit Jahren immer wieder zusammen und bringen ihre spezifischen Stärken aus Bebop, Swing, Funk und Latin in ihre Musik ein.

Die gestandenen Jazzer sind im Großraum Karlsruhe und im süddeutschen Raum seit Jahren omnipräsent. Jeder frönt in verschiedenen Formationen oder eigenen Bands seinen musikalischen Vorlieben.

Zum Quartett erweitert durch den Drummer der Band "le grand uff zaque", Jonathan Zacharias, spielen sie neben bekannten Standards gerne auch weniger oft gespielte Stücke sowie Eigenkompositionen der Stilrichtungen Swing, Bebop und Latin.

Als "special guest" ist Jens Bunge, der "Toots Thielemans des Südwesten", mit seiner Mundharmonika zu Gast.

Stationen der einzelnen Musiker:

Jens Bunge brachte sich als 18-jähriger das Spielen auf der chromatischen Mundharmonika selbst bei, nachdem er Stevie Wonder's „Isn't She Lovely“ im Radio gehört hatte. Durch Schallplatten von Toots Thielemans kam er zum Jazz. Ersten Auftritten mit Big Bands und Jazzformationen Mitte der 80er Jahre im Rhein-Neckar-Raum folgten Konzerte mit Barbara Dennerlein, Art Farmer und dem BuJazzO unter Peter Herbolzheimer. Als gefragter Gastsolist hat Jens seine Mundharmonika schon auf allen fünf Kontinenten erklingen lassen. Toots schrieb über ihn: „Jens has a round tone and technique, supported by musicianship. Good luck, the road is not easy but you've got the conviction and the equipment“ und laut Jazzpodium bläst er die „ ... Mundharmonika mit der Rasanz eines Bebop-Saxophonisten und auch mit dem vollen Ton der großen Balladenmeister.“

Karl Koller, ein Jazz-Musiker und Urgestein der pfälzisch-badischen Szene, hat vor allem als Swing-Gitarrist einen Namen. Er war jahrelang Mitglied der Carlo-Bäder - Bigband, ist Mitglied der Chikagoens und des Achim Bohlender Swingtetts, sowie des Harald Schwer-Quintetts. Er bildet immer wieder eigene Projekt-Formationen , wie z.B. derzeit ein George-Shearing-Projekt mit Harald Schwer und dem Vibraphonisten Dizzy Krisch. Viel Herzblut steckt in seinem eigenen Programm "Tribute to George Benson".

Robin Mock, Karlsruher Jazzmusiker, hat an der Jazz & Rock-Schule Freiburg studiert. Seit Mitte der 80-er Jahre spielte er in verschiedenen Formationen Saxophon oder E-Baß: z.B. Funk- & Crossover, "Mellow Mood", Pop/Jazz & Bossa Nova, "Round Midnight", Jazz pur, Auftritte, u.a. mit Maisha Grant, sowie lange Zeit im Duo mit dem Gitarristen Matthias Ockert. Als E-Bassist macht er sich vor allem in der Salsa-Band "Guarango" und in Regina Fischers Band "nordbecken quartett" aktuell einen Namen.

Reiner Ziegler, seit vielen Jahren im Großraum Karlsruhe als Jazzpianist tätig, ist den Gästen der Hemingway-Lounge vor allem als Pianist in der BarJazz-Reihe am Donnerstag bekannt, wo er gerne auch Gäste einlädt, wie z.B. Jens Bunge. Er spielt außer mit seinem eigenen Duo/Trio/Quintett noch bei “Three & More” Jazz zwischen Mainstream und Moderne und Latin-Jazz. Sein Stil ist geprägt von seiner Vorliebe, bekannten Stücken durch das Spiel mit raffinierter Harmonik eine neue Seite abzugewinnen.

Jonathan Zacharias, Schlagzeuger, stammt aus einer Karlsruher Musikerdynastie und ist heute eng verbunden mit dem Künstlerkollektiv "Nordbecken". Dort bildet er regelmässig "massgeschneiderte" Bands für Vernissagen und andere Kunst - Veranstaltungen. Als Freelancer spielt und spielte er u.a. mit "le grand uff zaque", Audra Isadora, Teddy Schmacht, Roman Schuler. Trommeln lernte er u.a. bei Dirik Schilgen, Jorge Rossy, Jimmy Wormworth. Laut BNN spielt Jonathan Zacharias "ein geradezu leises, dabei rhythmisch immer präzises Schlagzeug ganz ohne Effekthascherei".

Foto: Robin Mock

Reiner Ziegler (p), Jonathan Zacharias (dr), Karl Koller (g), Jens Bunge (mhrp), Robin Mock (sax, b)

12.03.21
ToneGallery

"ToneGallery do Albert Mangelsdorff"

Albert Mangelsdorff ist in erster Linie als Instrumentalist und Improvisator bekannt - ein Band-Projekt, das sich posthum ausdrücklich seinen Kompositionen widmet, gibt es nicht. Diese Lücke möchte TONEGALLERY
schließen und hat ausgewählte Kompositionen kreativ bearbeitet und neu arrangiert.

TONEGALLERY widmet sich Mangelsdorffs Kompositionen bewusst ohne direkten Bezug zu dessen Instrument, es wird also keine Posaune erklingen - so wie schon bei der Hommage an Tristano kein Klavier besetzt war.
Auf diese Weise ergibt sich ein neuer Blickwinkel auf die Musik des Ausnahmeposaunisten, der sein Vermächtnis würdigt und gleichzeitig die Handschrift von TONEGALLERY trägt.

Eckpunkte der Bandmitglieder:

Steffen Weber (Saxophone):
Komponist und Leader diverser eigener Projekte.
Zweifache Verleihung "Preis der deutschen Schallplattenkritik".
2009 Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg.
Seit 2012 Mitglied der HR Big Band.
Homepage: steffenlaroseweber.de

Bastian Ruppert (Gitarre):
Komponist und Gitarrist in einer eigenen Trio-Formation, gefragter Sideman in verschiedenen Jazz- und Pop-Bands.
Frankfurter Jazzpreis 2014 mit der Gruppe ELECTROLYTE.
Homepage: bastianruppert.de

Hans Glawischnig (Kontrabass):
1986 Jazzpreis des Landes Baden-Württemberg.
1986-98 Mitglied der Peter Herbolzheimer Rhythm Combination & Brass.
3 LPs, 32 CDs auf eigenem Label "Bassic Sound".
Homepage: hansglawischnig.com

Holger Nesweda (Schlagzeug):
Leitet die Konzertreihe "New Jazzvoices" für das Enjoy Jazz Festival und arbeitet in verschiedenen weiteren Jazz Projekten.
Homepage: holger-nesweda.de

Foto: Sascha Rheker

Steffen Weber (sax), Bastian Ruppert (g), Hans Glawischnig (b), Holger Nesweda (dr)

19.03.21
Tango Transit // Tipp

Tango Transit sind Martin Wagner (Akkordeon), Hanns Höhn (Bass) und Andreas Neubauer (Schlagzeug). Seit 2008 hat das Trio aus dem Frankfurter Raum bei über 500 Konzerten im In- und Ausland überzeugt sowie fünf CDs und eine Live-DVD veröffentlicht.

Die Art, nach der hier Energie und Ausdruckskraft des klassischen Tangos mit modernem Sound verschmilzt, sucht ihresgleichen: Elemente aus der Cajun-Musik Louisianas mischen sich mit der Rohheit des Balkans, französische Musette trifft auf orientalische Klänge; hinzu kommen bisweilen gar House Bass Drum oder Wah-Wah und Verzerrer beim Akkordeon, wie auf dem aktuellen Album "Akrobat" (JAZZNARTS) zu hören ist.

Dieses enthält neben Kompositionen der Band erstmals auch drei Bearbeitungen - Roger Waters "Brain Damage", Astor Piazzollas "Libertango" und F. Mendelssohn Bartholdys "Elfentanz" - und ist das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit von drei außergewöhnlichen Instrumentalisten.

Die Musik von Tango Transit ist kraftvoll, filigran, melancholisch und schweißtreibend und live äußerst beeindruckend.

Die Fachpublikation "Jazzthing" schreibt: "Das Trio musiziert auf höchstem Niveau, jeder ist Solist... eine Entdeckung!"


Foto: Johannes Gramm

Hanns Höhn (b), Martin Wagner (acc), Andreas Neubauer (dr)

26.03.21
Jam-Session // Session

Auch an diesem 4. Freitag im Monat bieten wir unter der Leitung von Stefan Günther-Martens unser klassisches Session-Format an, bei dem Einsteiger ganz bewußt in den Mittelpunkt gestellt werden.

Die House-Band besteht nur aus einer Rhythm-Section mit Piano, Bass und Schlagzeug. Somit bleibt viel Platz für Einsteiger am Saxophon, Trompete und anderen Melodie-Instrumenten.

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme von gestandenen Profi- und ambitionierten Amateurmusikern aus unserer Region.

Foto: Antje Goebel

Stefan Günther-Martens (dr), Rhythmusgruppe und Sessionmusiker